Isra und Miradsch ist eines der erhabensten Ereignisse der islamischen Geschichte. Jedes Jahr gedenken Muslime in Indonesien und auf der ganzen Welt seiner als eines Augenblicks, um ihren Glauben zu erneuern und ihre Bindung an das Gebet zu stärken. Üblicherweise wird es in der 27. Nacht des Monats Radschab begangen, wobei das genaue Datum je nach Gelehrtenmeinung und den Traditionen der einzelnen Länder unterschiedlich sein kann.
Für Indonesier, die fern ihrer Heimat leben, ist das Gedenken an Isra und Miradsch auch ein Weg, die Brüderlichkeit zu festigen und islamische Werte inmitten des Lebens in der Diaspora zu bewahren.
Was ist Isra und Miradsch?
Isra und Miradsch besteht aus zwei Ereignissen, die sich in einer einzigen Nacht zutrugen. Isra ist die Reise des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) von der Heiligen Moschee (Masdschid al-Haram) in Mekka zur al-Aqsa-Moschee (Masdschid al-Aqsa) in Jerusalem. Miradsch ist seine Auffahrt von der al-Aqsa-Moschee durch die Himmel bis zur höchsten Stätte, die Allah bestimmte.
Dieses außergewöhnliche Ereignis kam nach einer Zeit großer Härte, einschließlich des Verlustes geliebter Menschen und der erlittenen Ablehnung. Aus diesem Grund wird Isra und Miradsch auch als ein Trost und eine Stärkung Allahs für Seinen Gesandten verstanden.
Die Vorschrift der fünf täglichen Gebete
Das wichtigste Ergebnis von Isra und Miradsch war die Vorschrift der fünf täglichen Gebete. Während des Miradsch empfing der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) den Befehl zum Gebet unmittelbar von Allah. Dies verleiht dem Gebet seine besondere Stellung, denn es wurde im Gegensatz zu anderen Gottesdiensten ohne Vermittler geboten.
Aus diesem Grund wird das Gebet oft als der Miradsch des Gläubigen bezeichnet, das Mittel, durch das die Seele emporsteigt, um sich Allah anzuvertrauen. Jedes Mal, wenn ein Muslim das Gebet verrichtet, ist es, als durchlebe er die tiefe Bedeutung des Ereignisses des Miradsch erneut.
Die Bedeutung und der Nutzen des Gebets
Das Gebet ist eine der fünf Säulen des Islam und die Stütze der Religion. Fünfmal täglich verrichtet, erhält das Gebet eine ununterbrochene Verbindung zwischen dem Diener und seinem Schöpfer aufrecht.
Zu den Bedeutungen und dem Nutzen des Gebets gehören:
- Eine Verbindung mit Allah. Das Gebet ist der Augenblick, in dem ein Diener unmittelbar zu seinem Herrn spricht, um Vergebung und Hilfe bittet.
- Aufbau von Disziplin. Die regelmäßigen Gebetszeiten schulen Ordnung und ein Bewusstsein für die Zeit.
- Herzensfrieden. Im Gebet findet ein Muslim Ruhe und Gelassenheit inmitten der Hektik des Lebens.
- Eine Mahnung und ein Schutz. Ein richtig verrichtetes Gebet hilft, sich von Unanständigkeit und Übel fernzuhalten.
Lehren aus Isra und Miradsch
Aus Isra und Miradsch lassen sich viele Lehren ziehen. Erstens die Bedeutung der Erneuerung des Glaubens und der Überzeugung von der Macht Allahs. Zweitens die Ernsthaftigkeit, das Gebet als das kostbarste Geschenk dieses Ereignisses zu bewahren.
Drittens eine Lehre in Geduld. Isra und Miradsch kam nach einer Zeit voller Schwierigkeiten und lehrt, dass auf Geduld Erleichterung und Linderung folgen. Viertens die Würde der al-Aqsa-Moschee als eine der heiligen Stätten des Islam, die Fürsorge und Achtung verdient.
Schluss
Isra und Miradsch ist nicht bloß ein Ereignis, dessen einmal im Jahr gedacht wird, sondern eine Erinnerung an den erhabenen Platz des Gebets im Leben eines Muslims. Möge dieses Gedenken eine erneuerte Entschlossenheit nähren, die fünf täglichen Gebete zu bewahren, den Glauben zu erneuern und der Geduld und Standhaftigkeit des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) angesichts der Prüfungen des Lebens zu folgen.



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